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Luftfeuchtigkeit richtig senken

In vielen Fällen liegt die hohe Luftfeuchte nicht an baulichen Mängeln, sondern an einem falschen Lüftungs- oder Heizverhalten:

Erste Möglichkeit heißt richtig Lüften:

 

  • Um einen optimalen Luftaustausch zu erzielen, ist es notwendig die Fenster beim Lüften nicht nur zu kippen, sondern vollständig zu öffnen.
  • Am effektivsten lüften Sie durch das Öffnen gegenüber liegender Fenster. Auf diese Weise erreichen Sie einen Durchzug und einen idealen Luftaustausch.
  • Je nach Jahreszeit empfiehlt sich das Stoßlüften zwischen fünf und 25 Minuten.
  • Lüften Sie mehrmals täglich. Dadurch verbessern Sie nicht nur das Raumklima, sondern reichern gleichzeitig die verbrauchte Luft mit frischem Sauerstoff an.

Wann Sie zu welcher Jahreszeit effektiv lüften:

Generell ist es im Sommer effektiver am frühen Morgen oder späten Abend zu lüften, wenn die Außenluft relativ kühl und trocken ist. Während des Tages bleiben die Fenster geschlossen, es sei denn, dass durch haushaltliche Tätigkeiten außergewöhnlich viel Wasserdampf an die Luft abgegeben wurde.

Generell ist im Winter meistens gerade im Schlafzimmer (als dem kältesten Raum der Wohnung) die Luftfeuchtigkeit schnell zu hoch. Das liegt einerseits daran, dass die kalte Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann und zusätzlich durch die Atemluft im Laufe der Nacht die Luftfeuchte erhöht wird. Daher empfiehlt es sich, auch im Winter bei gekipptem Fenster zu schlafen oder mehrmals täglich gründlich zu lüften. Damit die Ausgangsfeuchte vor dem Schlafengehen relativ niedrig ist.

Damit sich kein Schimmel bilden kann, sollten große Möbel immer mit etwas Abstand zu einer Außenwand aufgebaut werden.

Es sollte trotzdem auf die Raumtemperatur geachtet werden. Denn eine permanente Raumtemperatur unter 16 Grad, kann auch schon geringe Mengen an Feuchtigkeit kondensieren lassen. Dies geschieht dann an den Stellen wo zu wenig Luftbewegung ist. Hinter dem Schrank, der Kommode, in den Zimmerecken, hinter dem Vorhang. Also, wenn Sie nachts mit offenen Fenster schlafen und der Raum kühlt aus, sollte er Tagsüber moderat beheizt werden.

Wenn im Wohnraum die Luftfeuchte nicht durch regelmäßiges Lüften bei gleichzeitigem Abdrehen der Heizung gesenkt werden kann und auch keine baulichen Mängel vorliegen, bietet sich ein Luftentfeuchter an.

Bei einer allgemein guten Raumfeuchte:

 

  • Sollten Sie nasse Wäsche nicht in den Wohnräumen trocknen.
  • Nach dem Bügeln, dem Spülen, dem Baden oder dem Duschen sollte umgehend gelüftet werden, um den zusätzlichen Wasserdampf schnellstens nach draußen entweichen zu lassen.
  • Decken Sie im Winter das Aquarium ab. Das spart nicht nur Heizung, sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass sich die Raumluftfeuchtigkeit nicht durch austretenden Wasserdampf erhöht.
  • Verzichten Sie bei zu hoher Feuchtigkeit im Raum auf einen Zimmerbrunnen.

 
Sonst würden Sie Gefahr laufen die Räume zu überfeuchten!

Bild eines Hygrometer

Hygrometer

Um herauszufinden, ob Sie durch Lüften die Feuchte im Raum senken können, messen Sie nicht nur die Raumluftfeuchte, sondern stellen ein zweites Hygrometer im Freien auf. Nur wenn die Außenluft weniger Feuchtigkeit enthält, als die Raumluft, lohnt es sich, das Fenster zu öffnen.

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koro

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